Ida ist eine Grossmutter, wie sie im Bilderbuch steht: warmherzig, fürsorglich, fröhlich. Die talentierte Sängerin lernt, einundzwanzigjährig, ihren Zukünftigen beim Singen kennen und heiratet ihn 1915. In den folgenden zweiundzwanzig Jahren schenkt sie acht Kindern das Leben. Schon früh gehen ihre Träume in der wachsenden Familie unter, und mit jedem weiteren Kind schrumpft ihre eigene Welt, in die sie sich flüchtet. Was bleibt der leidenschaftlichen Geniesserin? Sie liest viel, spielt Karten, trinkt jeden Tag ihr Bier und raucht, zum Leidwesen ihres ernsthaften und ruhelosen Mannes.
Die Autorin war erst fünf, als ihre über alles geliebte Grossmutter starb. Sie geht diesem unspektakulären Frauenleben nach, zitiert ihre Grossmutter aus zahlreichen Briefen und mischt sich immer wieder selbst in die Geschichte ein.
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